Kompetenz in Bewegung

Lehr- und Therapiezentrum

Osteopathie - Physiotherapie - ganzheitliche Medizin für Pferde

Informationen zum neu gegründeten Verband finden Sie in Kürze auf www.equilibres.de

Akupressur und Akupunktur

Die Philosophie und die Lehre sind in der Akupressur und der Akupunktur die selben. Beide Therapieformen befassen sich nicht nur mit der Erkrankung sondern mit dem gesamten Pferd. Entscheidend für die Auswahl der zu stechenden oder akupressierenden Punkte sind Psyche und Körper. Darum ist es auch unerlässlich, bei der Erstanamnese gemeinsam mit dem Pferdebesitzer eine Pferdetypbestimmung zu machen.

Behandelt werden die ausgewählten Akupunkturpunkte. Die Punkte finden man als erfahrener Therapeut über deren elektrische Leitfähigkeit, die deutlich erhöht ist, und den erniedrigten Hautwiderstand. Jeder hat einmal von den so genannten Meridianen gehört; diese durchziehen den Körper wie ein Flusssystem und sind in Yin- und Yang-Meridiane eingeteilt. Die Energie, die in den Meridianen fließt, heißt im Chinesischen Qi, was soviel wie Lebensenergie bedeutet sich aber nicht wortwörtlich übersetzen lässt. Selbstverständlich ist auch der Fluss nicht konstant sondern durch äußerliche und innerliche Beeinflussungen veränderbar, krankmachend! Über die Akupunkturpunkte kann man diese Erkrankungen oder auch Störungen im Energiefluss beeinflussen und auch heilen. Man spricht bei den Störungen von Qi-Fülle, Qi-Leere und Qi-Stau.

Heute hat man auch bei uns in den westlichen Ländern die traditionelle chinesische Medizin akzeptiert und erkannt, dass sie problemlos mit unser westlichen Medizin zu vereinbaren ist. Daran besteht mittlerweile kein Zweifel mehr, und auch die Naturwissenschaft beschäftigt sich mit der Wirkungsweise der Akupunktur.

zuhören und einfühlen

In ihrem Buch "Akupressur für Pferde" (Kosmos-Verlag) beschreibt Dr. med. vet. Ina Gösmeier
>>> Die schmerzlindernde Wirkung der Akupunktur auf drei Ebenen:

  • Unterdrückung von Schmerzreizen im Rückenmark durch körpereigene Opiate wie Enkephalin
      und Dynorphin“.
  • Monoamine werden im Mittelhirn ausgeschüttet und verstärken die Schmerzhemmung
  • In den Kerngebieten des Hypothalamus kommt es zu einer Ausschüttung von Beta-Endophin
      und Beeinflussung des vegetativen Nervensystems <<<

Die Akupunktur wirkt deutlich intensiver als die Akupressur, was auf den Einstichkanal der Akupunkturnadel zurückzuführen ist. Heute wird auch mit sogenannten Akulasern gearbeitet, und die Forschung streitet sich noch immer, welche Wirkung stärker ist. Die Akupressur ist eine abgeschwächte Form der Akupunktur und lässt sich nicht an allen Punkten anwenden.

Ich wende die Akupressur für folgende Erkrankungen an:

  • Die Behandlung von schmerzhaften Erkrankungen des Bewegungsapparates z. B. alle Arten von Rückenverspannungen und –schmerzen und die dazugehörigen Lahmheiten (einschließlich der Widersetzlichkeiten gegen den Reiter, die durch Schmerz hervorgerufen werden)
     
  • Die Behandlung funktioneller und vegetativer Störungen:
  • Chronische Atemswegserkrankungen (auch bei Allergikern)
  • Chronischer Durchfall, Kolikneigung
  • Headshaker –Syndrom (Kopfschütteln)
  • Sommerekzem
  • Gynäkologische Probleme
  • Fressunlust und auch Verfressenheit
  • Psychische Probleme
  • Vorbereitung von Turnierpferden (Psyche und Leistung)

Ich unterstütze meine physiotherapeutische Arbeit gerne mit Akupressur und Akupunktur und gebe Ihnen gerne Akupressurpunkte mit auf den Weg, so dass Sie meine Behandlung erfolgreich unterstützten können. Sie werden begeistert sein, wie Sie mit diesen Punkten eigenhändig und erfolgreich in den Prozess der Heilung eingreifen können.

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letzte Aktualisierung am 03.06.2010

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