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EquiLibres – Kompetenz in Bewegung
Pferde in innerem und äußeren Gleichgewicht! Was heißt das? Für mich bedeutet dies, dass wir mit unserem Pferd eine körperlich und geistige Einheit bilden. Dies setzt voraus, dass wir und unser Pferd einander kennen, aufeinander hören und wir jeden Tag aufs neue lernen aufeinander zu hören und immer wieder hinterfragen, wie geht es uns HEUTE, wo wollen wir in unserer Arbeit heute hin, wo können wir heute hin!
Hier bieten Physiotherapie und Osteopathie eine wunderbare Möglichkeit, Pferd und Reiter optimal zu unterstützen und zu begleiten. Denn beide Therapieformen müssen nicht erst zum Einsatz kommen, wenn es Probleme gibt, im Gegenteil, meine Arbeit liegt erfolgreich in der Prävention. Dankbar nehmen Pferdebesitzer Tips für das tägliche Miteinander an, massieren ihre Pferde, dehnen sie geübt nach Anleitung und lassen sich professionelle Tips mit auf den Weg geben. Und so freue ich mich bei meinem nächsten Besuch, dass es dem „Team Pferd und Reiter“ bestens geht und die „Hausaufgaben“ erledigt wurden.
Darin sehe ich die drei Hauptaufgaben der Physiotherapie und Osteopathie:
In meiner Arbeit treffe ich auf alle Arten Reiter, vom ambitionierten Anfänger bis zum professionellen Turnierreiter, vom Dressurreiter bis zum Distanzreiter. Und es macht nie einen Unterschied, die Arbeit ist immer gleich, denn es geht um das Wohl des Pferdes, dem inneren und äußeren Gleichgewicht.
In den letzten Jahren habe ich vermehrt mit Trainern und Ausbildern gearbeitet, auch wenn ich neu in einen Stall kam, habe ich immer um ein Gespräch mit dem Trainer des betroffenen Pferdes gebeteten und diesen in meine Arbeit mit einbezogen. Das Ergebnis ist mehr als erfreulich. Denn oft kann man gemeinsam einen Therapieplan erarbeiten oder Anregungen für die tägliche Arbeit liefern. Meine Erfahrung ist es, dass sich Reitlehrer oder Trainer auch oft übergangen fühlen oder nicht ernst genommen. Wie kann das sein, wo sie doch entscheidend für die Arbeit mit dem Pferd und das Wohlbefinden des Pferdes sind.
Dies führt mich umgehend zu zwei meiner großen Anliegen für die Arbeit des Physiotherapeuten und Ostheopathen, dem Teamgeist und der Transparenz für den Pferdebesitzer. Unter Teamgeist verstehe ich das Miteinander der einzelnen Profis, wie Tierarzt, Reitlehrer, Hufschmied usw. Heute wird noch viel zu viel Wert auf Selbstdarstellung gelegt, und viele Therapeuten oder auch Tierärzte haben Angst, Verantwortung abzugeben oder sogar noch idealer, zusammenzuarbeiten. Nehmen wir doch die Humanmedizin, da geht auch niemand zum Physiotherapeuten ohne zuvor beim Orthopäden gewesen zu sein und beide kommunizieren im Idealfall auch miteinander. Ich beziehe in meiner Arbeit alle Therapeuten mit ein und suche auch das Gespräch mit jedem einzelnen und lerne täglich für meine Arbeit dazu. Und dafür benötigen wir mehr Transparenz, das heißt, dem Pferdebesitzer steht ein Befundbogen vom Physiotherapeuten oder Osteopathen zu, mit dem er zum Beispiel mit dem Tierarzt Rücksprache halten kann oder dem Hufschmied, je nach Befund und weiteren Maßnahmen. Auch sollten sich Therapeuten ausweisen können, um dem Pferdebesitzer die notwendige Garantie einer fundierten Ausbildung zu geben.
Hier komme ich zu einem nächsten Phänomen, welches sich immer mehr abzeichnet. Heute kann jeder alles, aber wie sagt der weise Satz so schön: „Schuster bleib bei deinem Leisten!“ Selbstverständlich können und müssen wir als Physiotherapeuten oder auch Ostheopath eine Meinung zu Sattel, Zahnstatus, Hufzustand und Stellungsfehlern, reiterlichen Problemen und und und geben, aber genau dort hört meiner Meinung nach unsere Kompetenz auf und hier müssen wir an den Profi weitergeben, den Sattler, den Zahnarzt/Tierarzt, den Hufschmied, den Trainer usw. Oder macht uns der Humanphysiotherapeut auch gleich die Einlage für den Schuh, wenn er einen Platt- oder Senkfuß bei uns festgestellt hat? Vielmehr ist es unsere Aufgabe das ursächliche Problem, von dem dafür zuständigen Profi beheben zu lassen und wir sorgen dafür, dass das daraus resultierende Problem am Bewegungsapparat von uns behoben wird. Und im Idealfall stehen wir mit allen betroffenen Instanzen und selbstredend dem Pferdebesitzer in engem Kontakt.
Ich bin mit der Philosophie meiner Arbeit sehr erfolgreich und freue mich darüber, dass immer mehr Reiter und Pferdebesitzer die Physiotherapie und Osteopathie als einen unerlässliches Baustein zu einem erfolgreichen und gesunden Miteinander mit ihrem Pferd sehen, denn nur eine gesundes und glückliches Pferd kann in innerem und äußeren Gleichgewicht mit seinem Beisitzer in leben.
Eine große Freude ist mir auch, die Tätigkeit als Dozentin an sehr unterschiedlichen Instituten. Denn hier habe ich die Möglichkeit, die Dozentin zu sein, die ich mir für mich immer gewünscht habe und Dinge zu unterrichten, die schon an der Basis des Reitens wichtig sind und nicht erst, wenn es zum Turnierreiten kommt. Dieser Wunsch war es auch, der mich bewogen hat, selbst ein Ausbildungsinstitut zu gründen.
Zusammenfassend wäre zu sagen, ich werde dafür bezahlt, Pferde gesund und in innerem und äußeren Gleichgewicht zu erhalten, wünsche mir Transparenz für den Pferdebesitzer und mehr Zusammenarbeiten der einzelnen Profis. Und werden Sie mündig im Umgang mit Ihrem Pferd und den Menschen, die Sie an Ihrem Pferd arbeiten lassen. Ich habe eine drei jährige Ausbildung gemacht, zwei Jahre begleitend beim Tierarzt gearbeitet und hatte Dank Judith Zimmermann und vielen mir und meiner Arbeit positiv eingestellten Menschen, die Möglichkeit zu üben, zu üben und zu üben! Und ich kann nur sagen, es hört nie auf, ich besuche regelmäßig Fortbildungsseminare (wir sind von unserem Ausbildungsinstitut dazu verpflichtet, sonst wird uns die Lizenz aberkannt), lese Fachbücher und treffe mich mit Kollegen, um uns auszutauschen. Man darf nie glauben, dass man alles weiß oder kann, jeder kann einem etwas beibringen, denn nur wer bereit ist an sich zu zweifeln und Dinge zu hinterfragen, kann sich auch weiterentwickeln.
Unter Therapieformen finden Sie weitere umfassende Information zu meiner Arbeit als Physiotherapeutin und Osteopathin.
Ich freue mich auf Sie und Ihr Pferd und wünsche Ihnen erfolgreiche und glückliche Tage mit Ihrem Pferd.
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