Kompetenz in Bewegung

Lehr- und Therapiezentrum

Osteopathie - Physiotherapie - ganzheitliche Medizin für Pferde

Informationen zum neu gegründeten Verband finden Sie in Kürze auf www.equilibres.de

Kinesiotherapie und Physiotherapie

Aufgrund der hohen Anforderungen an heutige Sportpferde hat sich die Arbeit von Physiotherapeuten und Ostheopathen immer mehr etabliert. Wenn man persönlich vielleicht auch noch keine Erfahrung gemacht hat, kennt man mit Sicherheit schon jemanden, der erfolgreich mit jemandem aus diesen Berufen zusammenarbeitet. Meiner Meinung nach sollten Pferdebesitzer, Reitlehrer, Tierarzt, Zahnarzt, Hufschmied, Ostheopath und Physiotherapeut ein Team bilden. Denn bei vielen Probleme kann man schon im Vorfeld, sprich bevor sie sich manifestieren, behandeln oder präventiv eingreifen.

„Die Kinesiotherapie (Bewegungstherapie) und die Physiotherapie können einen erheblichen Beitrag zur erfolgreichen klinischen Behandlung von Erkrankungen des Bewegungsapparates leisten, da sie sich nicht mit der Schädigung selbst beschäftigen, sondern sich darüber hinaus für die funktionellen Formen interessieren, die zu Bewegungseinschränkungen führen.“ ("Physiotherapie und Massage bei Pferden" (Ulmer-Verlag) von Jean-Marie Denoix/Jean-Pierre Pailloux)

Hier einige Einsatzgebiete für die Physiotherapie und Kinesiotherapie:

  • Behandlung und Behebung von muskulären Einschränkungen
  • Behandlung und Behebung von Entzündungen und Schmerzen)
  • Behandlung von Arthrosen, Sehnenschäden, Nachbehandlungen von Operationen usw. (Erkrankungen des Bewegungsapparates)
  • Die Förderung der Heilung von Läsionen (hier liegen dem reinen Physiotherapeuten nur begrenzte therapeutische Möglichkeiten vor, jedoch in Kombination mit homöopathischen Präparaten bestehen deutlich höhere Erfolgschancen.).
  • Steigerung der Bewegung (Gymnastizierung, sehr gerne in Absprache mit dem Reitlehrer oder Trainer).
  • Prävention von Sekundärverletzungen (diese folgen meist aus nicht sachgemäßer Behandlung oder im unsachgemäßen Umgang mit dem Pferd).

Prävention / Rehabilitation / Leistungsoptimierung

Neben den auf meinen Seiten bereits erläuterten Therapieformen möchte ich hier kurz auf die Therapieformen eingehen, die unter die Begriffe Kinesiotherapie und Physiotherapie fallen.

Die medizinische Massage

Behandlung von Gewebe durch Druck und Ziehen für folgende Anwendungsgebiete:

  • Lösung von Verkrampfungen
  • Aktivierung der Muskulatur
  • Gewebereizung
  • Manuelle Lymphdrainage
  • Massage zur Entspannung
  • Wellnessmassage
  • Mobilisation
  • Fasziengriffe

Gerne erläutere ich dem Besitzer einige Griffe, so dass meine Therapie erfolgreich in Form einer „Hausaufgabe“ unterstützt werden kann.

Stresspunktmassage

  • Behandlung von so genannten Triggerpunkten mittels Stresspunktmassage nach Jack Meagher

Manuelle Therapie

Nach genauer Erstanamnese werden Blockaden und Erkrankungen an Gelenken durch folgende Therapien behandelt:

  • Blockaden werden gelöst
  • Dehnung
  • Mobilisation
  • Kräftigung

Die physikalische Therapie

  • Hydrotherapie (Wasser)
  • Thermotherapie (Wärme/Kälte)
  • Elektrotherapie (Magnetfeldtherapie)

Bewegungstherapie

Es gilt zu erkennen, welche Störung vorliegt und dann für das Pferd ein passendes Behandlungsprogramm zu erstellen und gemeinsam mit Besitzer, Tierarzt oder Ostheopathen, Hufschmied und ggf. Zahnarzt zusammenzuarbeiten, um einen maximalen Erfolg zu erreichen. Gezielte Bewegung ist wichtig, und je nach Befund muss diese genau angeordnet werden. Denn eine Minderbewegung ist genauso gefährlich wie eine Überbewegung.

Zu Beginn einer jeder Behandlung erstelle ich eine Erstanamnese, die zwischen 1,5 und 2 Stunden dauert. Hier untersuche ich den kompletten Bewegungsapparat und mache mir anhand der Informationen des Besitzers und meiner eigenen Eindrücke ein genaues Bild des Pferdes. In jede Anamnese fließen alle Vorberichte von Tierärzten oder Kollegen ein. Ich untersuche Sattel und Zaunzeug und mache mir einen Eindruck von Zähnen und Hufen. Dann erarbeite ich gemeinsam mit dem Besitzer gemäß dessen Zielen einen optimalen und individuellen Behandlungsplan. In der Anamnese ist es unerlässlich, das Pferd in seinem gesamten Tagesablauf zu betachten. Das heißt, in seiner Box, auf der Koppel, am Putzplatz, beim Satteln, im Umgang mit dem Besitzer, in der freien Bewegung und unter dem Reiter. Selbstverständlich ist eine genaue Befragung des Besitzers wichtig, welche Vorerkrankungen gibt es, welche tierärztlichen Befunde liegen vor, was fällt dem Besitzer auf und noch vieles mehr.

Ein Pferd ist ein Sportler, und wie jeder Sportler braucht ein Pferd einen Physiotherapeuten als Partner, um gesund und in innerem und äußerem Gleichgewicht zum Erfolg zu gelangen!

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letzte Aktualisierung am 03.06.2010

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