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Seit ich denken kann, bin ich von Pferden und ihren harmonischen Bewegungen fasziniert. Ich habe früh mit dem Reiten begonnen und hatte das Glück, auf einem Ponyhof den unbeschwerten Umgang mit Pferden kennenzulernen, mit Pferden also, die noch Pferd sein durften! Später habe ich dann in einen Polostall gewechselt und habe dort eine andere Art der Reiterei erfahren!
Als ich dann mit meiner Mutter umzog, verlor ich den Kontakt zu Pferden, was aber nichts an meiner Begeisterung minderte. Später hatte ich ein Pferd bei meinem Vater in Brasilien, ein Gangpferd und lernte wieder eine andere, sehr entspannte Art des Reitens kennen. Eines Tages fand mein Vater Indiano tot auf der Koppel und wir freuten uns, dass er bis zu diesem Tag als Leithengst ein tolles Leben in Freiheit mit seinen Stuten verbracht hatte.
Als erwachsene Frau mit immerhin 33 Jahren kam dann Indy zu mir, ein Halbblut und charakterlich sehr schwieriges Pferd. Unser Zusammenleben endetet nicht glücklich, wir hatten einen schweren Unfall, und nach jahrelangem Kampf trennten wir uns. Sie lebt heute glücklich bei meiner damaligen Reitlehrerin.
Und dann lernte ich 2004 Judith Zimmermann kennen, die mir die Liebe zu den Pferden neu vermittelte und mit viel Geduld alte Traumata löste und das „Feine Reiten“ nach klassischen Prinzipien beibrachte! Mittlerweile sind wir nicht nur Freunde geworden sondern auch beruflich vereint, da Frau Zimmermann als Gastdozentin und Reitlehrerin für mein Ausbildungsinstitut tätig ist.
Pferd und Reiter sollen eine Einheit bilden, einander verstehen, Probleme erkennen, einen gemeinsamen Weg finden und in innerem und äußerem Gleichgewicht leben! Oft kann man „Problempferden“ helfen, in dem man Reiter und Pferd hilft, dem Team, der Einheit, Probleme zu erkennen und positive Lösungen zu finden! Heute bin ich mir sicher, hätte ich professionelle Beratung gehabt, hätten Indy und ich auch ein gutes Team werden können.
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